Stephanie Fey – Die Gesichtslosen

This book is published in German only. Therefore I wrote the review in German.

Die Gesichtslosen ist der Auftakt zur einer neuen Serien. Es ist der erste Roman von Stephanie Fey.

Inhalt:

Carina, eine Gerichtsmedizinerin, kehrt aus Mexiko in ihre Heimatstadt München zurück, da sie ein Jobangebot erhalten hat. Ihr Vater ist bei der Kriminalpolizei beschäftigt, und scheut sich nicht, seiner Tochter hinterher zu spionieren. Doch in einem Fall braucht er dann ihre Hilfe: Ein Mörder zieht seinen Opfern das Gesicht ab.

Meine Meinung:

Anfangs baut sich ziemlich viel Spannung auf und ich war sofort im Bann des Buches. Wie von einem Thriller nicht anders erwartet, sind die Beschreibungen gerade zu schockierend, doch nicht nur aufgrund der Grausamkeiten der Tat selbst, sondern auch auf psychologischer Ebene. Man erfährt viel über die Denkweise des Täters.

Carina war mir sofort sympathisch und ihre familiären “Problemchen” bilden eine nette Nebenhandlung. Da es sich um den Beginn einer neuen Serie handelt, wird der Leser im Laufe der Zeit noch sehr viel über die Familie erfahren. Der Vater, Kriminalpolizist, versucht seine erwachsene Tochter immer zu beschützen. Wanda, die Schwester, ist ein chaotischer Mensch, den Carina zwar liebt, der sie aber ich oft zur Weißglut bringt.

Nachdem ich die ersten Theorien aufgestellt hatte, wie es nun weiter gehen könnte, wer der Täter ist und wie er entlarvt wird, flachte das Buch etwas ab. Ich finde es für den Leser doch wichtig zu wissen, dass ein großer Teil des Buches auch in der Vergangenheit spielt und es sich thematisch um die DDR, RAF und Spionage dreht. Das hat mir persönlich jetzt nicht so gut gefallen, weil ich damit einfach nicht gerechnet hatte. Aber keine Angst, man braucht eigentlich kein Vorwissen! Das wiederum hat mir sehr gut gefallen! Und es ist ja doch interessant, wenn mal ein bisschen etwas anderes in einen Thriller/Krimi eingebaut wird – vor allem so überraschend!
Es kristallisierte sich mit der Zeit immer mehr heraus, wer der Täter ist. Das war nicht besonders schlimm, da die Handlung trotzdem interessant blieb. Ich würde das Buch allerdings nicht unbedingt als Thriller einordnen, sondern eher als Krimi. Das meiste dreht sich doch um die Aufklärung des Falles, vieles auch um das Privatleben Carinas, aber die Spannung, die für mich zu einem Thriller gehört, fand ich nur im ersten Abschnitt des Buches. Manchmal fand ich das Privatleben interessanter als den Fall selber.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe. Ohne diese wäre es vielleicht nicht so offensichtlich gewesen, wie es ausgeht! Ich denke doch, dass ich mir auch den zweiten Band besorgen werden, denn Carinas Geschichte interessiert mich doch sehr. Abgesehen davon konnte ich das Buch, trotz der kleinen Minuspunkte, nicht aus der Hand legen!

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