Joyce Maynard – Labor Day / Der Duft des Sommers

Content:

Henry is 13 and after the divorce of his parents he is raised up by his mother who has some mental problems. Only rarely they leave their house to go shopping. But one single day changes their whole day: In a supermarket they meet an injured man they take home without further ado.

Henry ist 13 und wächst nach der Scheidung seiner Eltern nur bei seiner psychisch angeschlagenen Mutter auf. Nur sehr selten verlassen sie das Haus, um einkaufen zu gehen. Ein Tag soll sein ganzes Leben verändern: In einem Supermarkt trifft er auf einen verletzten Mann, den sie kurzerhand mit nach Hause nehmen.

 

My opinion:

 

The story is told by Henry, a boy in the puberty. Therefore the reader gets to know a lot about his difficulties of becoming a grown-up man. This isn’t really connected with the content of the book, but I think, it’s somehow part of it as he is the narrator and the reader should hear about everything that Henry feels. At the beginning, his style is a bit sad. That is absolutely understandable as he has never been a very happy child. I was able to sense how he is feeling – at every point of the book.

The reader also gets to know Adele, Henry’s mother and hears a lot about her which makes it easier to understand her.

The book is about love, but also about pain. I can’t decide whether I found it sad or nice. It was a mixture of both. The primary atmosphere is rather a sad-depressive one, which is eased time and again.

I really liked the book although it left me confused behind. During reading I often said: “The book is cool, but strange. Nevertheless it’s cool.”:spinnen: Confused words. Now I would formulate it like this: I found the story very interesting and above all very emotional. I always had the feeling to exactly sense what Henry feels. But of course, the reader has to ask hisself more than once: How can they take home a totally strange man? I guess the book should point out that one shouldn’t be prejudiced and that there is something good hidden in everybody, you just have to give him a chance to show it.

Oh, and I think Henry is a strange name for a boy. That just doesn’t fit. :breitgrins:

In my opinion the book is definitly worth a recommendation. Unfortunately with only 200 books it is a very quick read.

 

Die Geschichte wird von Henry erzählt, einem Jungen im pubertierenden Alter. Deshalb erfahren wir auch einiges über seine Schwierigkeiten damit, ein Mann zu werden. Das hat zwar nicht direkt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun, aber ich finde, es gehört dazu. Schließlich ist er der Erzähler und der Leser sollte alles so wiedergegeben bekommen, wie Henry das empfunden hat. Anfangs hatte seine Erzählweise etwas sehr trauriges an sich. Das ist auch verständlich, war er doch kein besonders glückliches Kind. Ich konnte richtig spüren, wie er sich fühlt, und das an jeder Stelle des Buches.

Auch Adele, Henry’s Mutter, lernt man genauer kennen und man erfährt einiges über sie, was es leichter macht, sie zu verstehen.

Das Buch handelt von Liebe, aber auch von Schmerz. Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, ob ich das Buch jetzt traurig oder schön fand. Es war einfach eine Mischung aus beiden. Die grundlegende Stimmung ist eher eine traurig-depressive, die aber immer wieder aufgelockert wird.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es mich etwas verwirrt zurück gelassen hat. Während dem Lesen sagte ich oft: “Das Buch war cool, aber irgendwie seltsam. Trotzdem war es cool.”  :spinnen: Verwirrte Worte. Jetzt würde ich es eher so ausdrücken: Ich fand die Geschichte sehr interessant und vor allem sehr gefühlsbetont. Ich hatte immer das Gefühl ich könnte genau spüren, wie es Henry geht. Aber natürlich greift man sich als Leser mehr als nur einmal an den Kopf: Wie kann man denn nur einen fremden Mann mit nach Hause nehmen? Ich denke, das Buch soll uns zeigen, dass man nicht zu voreingenommen sein soll und dass in jedem Menschen auch etwas Gutes steckt, wenn man ihm nur die Chance gibt, es zu zeigen.

Ach ja, und ich finde, Henry ist einfach kein Name für ein Kind. Das passt nicht.  :breitgrins:

In meinen Augen handelt es sich um einen klaren Buchtipp . Leider war es mit nur knapp über 200 Seiten viel zu schnell vorbei.

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