Myra McEntire – Hourglass

First of all, thanks to the Goldmann Verlag who sent me a reviewer’s copy to take part in the reading circle in the bulletin board of literaturschock.de.

Zuerst Danke an den Goldmann Verlag, der mir ein Reziexemplar geschickt, um an der Leserunde im Forum von Literaturschock.de teilzunehmen.

“Hourglass” is the first novel by the author Myra McEntire. It is the first book of the series “Hourglass”:

“Hourglass” ist der erste Roman der Autorin Myra McEntire. Es ist das erste Buch der Serie “Hourglass”:

1. Hourglass
2. Timepiece
3. Infinityglass

Content

Emerson can see people nobody else sees. First, she has no idea why this is happening to her and what this all is about. Her brother, who cares for her after the death of their parents, wants to help her and invites Michael as consultant. Michael changes her life by showing her how she can change both the future and the past.

Emerson kann Menschen sehen, die sonst keiner sieht. Zuerst hat sie noch keine Ahnung, warum das passiert und was es damit aufsich hat. Ihr Bruder, der sich seit dem Tod ihrer Eltern um sie kümmert, will ihr helfen und lädt Michael als Berater ein. Michael ändert ihr Leben, indem er ihr zeigt, dass sie die Zukunft und die Vergangenheit ändern kann.

My opinion

To say it right away: The book couldn’t convince me.

I expected the book to be an easy read, to contain a nice lovestory and to provide an interesting story about travelling through time. The first point has been fullfilled. It is not hard reading the book and notwithstanding a lot of critique I read it within few days. Often I only stopped because I was reading it in a reading circle and I wanted to wait for other participants. But this does not mean that the story was that exciting, this is can only be seen as a judging of the writing style. The style is very easy. Emerson tells the story out of her sight. At the beginning I had the feeling that the language was a bit stiff. After some time I got used to it.

The other two point are part of the book but were not very satisfying. Travelling through time is no big topic as it only occurs very shortly and seems to be of no great importance for the story. The whole scene of travelling through the time and how this is connected to Em’s special skills is bad described and brings up more questions than answers. A lot of things just don’t make sense and the reader has to ask himself if the author thinks the readers are stupid or if she just isn’t able to do it any better.

Well, the love story… a love story is certainly no must, but it is somehow usual for young adult books. Hourglass also contains a love story, but not one that makes you dream about love. It should trigger romantical feelings and enthusiasm but it does not.

The description of the characters is a very essential point when discussing this book. Em is a very complicated character. Well, I didn’t like her at all. On the one hand she is described as the poor little girl without parents who sufferes a lot and on the other hand she is very arrogant and overconfident. Her appearance seems to be perfect, in my opinion too perfect. She doesn’t only look awesome, she also seems to be good in everything important. How can I reader develop sympathy for such a person? Michael is nearly the same. He is the best looking boy you have ever seen. Every character looks good and has hardly bad characteristics.

It was really fun discussing the book in the readincg circle. At some point I didn’t care how the book will end, because I didn’t like Em and Michael, so I had no interest into their future. Furthermore, there have been too many inconsistencies. Writing about this with other readers was great! But the book was only … how to say it?… below average, I fear. It was a nice and quick read, but there were a lot of things to criticize.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Buch konnte mich nicht überzeugen!

Ich habe von dem Buch erwartet, dass es leicht zu lesen wäre, eine nette Liebesgeschichte beinhaltet und eine interessante Geschichte über Zeitreisen bietet. Der erste Punkt wurde erfüllt. Es fällt nicht schwer, das Buch zu lesen und trotz vieler Kritikpunkte habe ich es innerhalb weniger Tage beendet. Oft habe ich nur aufgehört zu lesen, weil ich in einer Leserrunde gelesen habe und ich auf die anderen Teilnehmer warten wollte. Aber das bedeutet nicht, dass die Geschichte spannend war, es darf nur als Bewertung des Stils betrachtet werden. Der Stil ist sehr einfach. Emerson erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Am Anfang fand ich die Sprache etwas holprig, aber nach einiger Zeit gewöhnte ich mich daran.

Die anderen zwei Punkten sind zwar Teil des Buches, konnten mich aber nicht zufrieden stellen. Zeitreisen ist kein großes Thema, das es nur kurz vorkommt und keine große Bedeutung für das Buch haben dürfte. Die Szene der Zeitreise und wie diese mit Emersons Gabe verknüpft ist, ist schlecht beschrieben und es kommen mehr Fragen auf als Antworten gegeben werden. Viele Dinge ergeben einfach keinen Sinn und der Leser muss sich fragen, ob die Autorin denkt, dass die Leser dumm sind oder ob sie es einfach nicht besser kann.

Ja, die Liebesgeschichte…eine Liebesgeschichte ist natürlich kein Muss, aber es gehört irgendwie zu so einem Jugendbuch dazu. Es gibt eine Liebesgeschichte in Hourglass, aber keine, die einen von der Liebe träumen lässt. Sie sollte romantische Gefühle auslösen und Schwärmerei, aber das tut sie hier nicht.

Die Beschreibung der Charaktere ist ein sehr wichtiger Punkt bei der Diskussion dieses Buches. Em ist ein sehr komplizierter Charakter. Ich mochte sie gar nicht. Auf der einen Seite wird sie als das kleine, arme Mädchen beschrieben, das keine Eltern mehr hat und sehr leidet. Auf der anderen Seite ist sie sehr arrogant und zu selbstsicher. Ihr Aussehen scheint perfekt zu sein, meiner Meinung nach zu perfekt. Sie sieht nicht nur unglaublich gut aus, sie scheint in allem, was wichtig ist, gut zu sein. Wie kann der Leser Sympathie für so einen Menschen aufbringen? Michael ist fast genauso. Er ist der bestaussehendste Mann, den man ja gesehen hat. Jeder Charakter in diesem Buch sieht gut aus und hat kaum schlechte Eigenschaften.

Es war wirklich lustig, das Buch in der Leserunde zu diskutieren. Ab einem gewissen Punkt war es mir egal, wie das Buch enden wird, weil ich Em und Michael sowieso nicht mochte, hatte ich auch kein Interesse an deren Zukunft. Außerdem gab es so viele Ungereimtheiten. Mit anderen Leseren darüber zu schreiben war toll! Aber das Buch war…wie soll ich sagen?…unterdurchschnittlich, befürchte ich. Es war nett und schnell zu lesen, aber ich hatte wirklich viel zu kritisieren.

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  1. #1 by Martina Bookaholic on 15/05/2012 - 09:10

    ojie.. also irgendwie ist jetzt meine ganze Vorfreude auf das Buch weg… *schade*
    Habe gedacht es beschäftigt sich mehr mit dem Thema Zeitreise und ich finde es immer schade, dass Charaktere nicht sympathisch beschrieben werden😦

  2. #2 by marimirl on 15/05/2012 - 09:13

    Vorfreude wollte ich dir aber keine nehmen😦 Ich habe es ja in einer Leserunde gelesen, vielleicht fallen einem da die negativen Punkte auch viel mehr auf, weil ständig darüber geredet wird. Aber das Buch liest sich ja trotzdem ganz schnell, also man quält sich nicht durch, du kannst es also einfach selber ausprobieren😉

    • #3 by Martina Bookaholic on 21/05/2012 - 06:31

      Naja, besser ich habe keine Vorfreude mir und es gefällt mir dann total gut als dass ich mich voll auf das Buch freue und auch enttäuscht werde.
      Aber mal sehen, lesen werde ich es sicher auch selber, die Frage ist nur wann!🙂 *g*

      • #4 by marimirl on 21/05/2012 - 11:35

        Ja, da hast du auch Recht. Bücher, die generell nicht so gut ankommen, streiche ich mittlerweile wieder von meiner Liste, sonst habe ich ja gar keine Chance, alles zu lesen, was ich will😀

      • #5 by Martina Bookaholic on 21/05/2012 - 12:30

        naja, aber wenn ich alle Bücher streiche die ein paar Leute nicht gut gefunden haben.. dann bleiben ja auch keine Bücher mehr übrig. Ist ja überall so dass ein Buch einige toll finden und dafür andere nicht mögen.
        Muss man wohl immer selber ausprobieren und rein lesen😉

  3. #6 by Dina on 20/05/2012 - 19:23

    Huhu, marimirl. Mir ging’s ja genau wie dir. Überhaupt staune ich immer noch, wie einig wir uns in der Leserunde waren. Sicher, manche haben einen Stern mehr (oder weniger) vergeben, aber im Großen und Ganzen haben uns alle dieselben Punkte gestört.
    Und du hast Recht. Es liest sich so schnell weg, dass selbst dieser Griff ins Klo nicht so tragisch ist. Und es hat uns ja niemand gezwungen, es bis zum Ende zu lesen…🙂

    • #7 by marimirl on 20/05/2012 - 21:20

      Naja, zu Ende lesen hat schon sein müssen! Und man muss ja dazusagen, wie lustig die Leserunde war! Ich werde wohl sogar den zweiten Teil lesen. Wenn ich ihn schon habe, was soll’s.

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